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Inklu-Con: Gelebte Inklusion im Städtedreieck

Die Inklu-Con 2025, das größte Inklusionsevent im Landkreis Schwandorf, ging am vergangenen Samstag erfolgreich in die vierte Runde – und überzeugte erneut mit einem abwechslungsreichen Programm, prominenten Gästen und einem starken Zeichen für gelebte Inklusion. 2026 geht die Inklu-Con in der Stadt Teublitz in die nächste Runde.

Auf dem Gelände des ASV Burglengenfelds sowie in der Stadthalle Burglengenfeld erwartete die Besucherinnen und Besucher ein buntes Rahmenprogramm, das Sport und Gemeinschaft miteinander verband. Veranstaltet wurde das Event erneut vom Zweckverband Städtedreieck und dem TV Burglengenfeld in enger Zusammenarbeit mit der Inklusionsbeauftragten des Städtedreiecks, Bianca Härtl, und dem SV Leonberg sowie dem VDK Kreisverband Schwandorf. Die Schirmherrschaft wurde vom Para-Triathleten Dr. Chris Kolbeck übernommen.

Sportliche Highlights und prominente Beteiligung

Den sportlichen Auftakt bildete um 10:30 Uhr ein inklusives Fußballturnier auf dem Sportplatz, an dem Teams des 1. FC Nürnberg, der SpVgg Ramspau und des SV Leonberg teilnahmen. Parallel dazu startete ab 12:00 Uhr ein Charity-Spendenlauf auf der Tartanbahn – begleitet von prominenten Unterstützern wie dem Bayerischen Finanz- und Heimatminister Albert Füracker, dem Landtagsabgeordneten Martin Scharf sowie weiteren Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft. 

„Inklusion ist für Bayern mehr als nur ein Ziel – sie ist unser gemeinsames Versprechen für eine offene und vielfältige Gesellschaft. Die Inklu-Con 2025 zeigt: Gemeinschaft kennt keine Grenzen, sondern baut Brücken. In Bayern leben wir Respekt, Verständnis und Freude im Miteinander – unabhängig von Herkunft, Alter oder Fähigkeiten. Bayern steht für eine inklusive und vielfältige Gesellschaft, die alle Menschen willkommen heißt. Wir wollen gemeinsam eine Zukunft gestalten, in der Inklusion selbstverständlich ist und gelebt wird. Mein herzlicher Dank geht an alle, die sich mit viel Engagement, Mut und Herzblut für eine inklusive Gesellschaft einsetzen – Ihr Einsatz macht Bayern noch lebenswerter für alle!“

– Albert Füracker, Bayerischer Finanz- und Heimatminister

Kultur, Unterhaltung und Spaß

Besonderes Augenmerk lag in diesem Jahr auf dem Thema Inklusionsfußball, das im Mittelpunkt der Veranstaltung stand. Die Schirmherrschaft übernahm der mehrfach ausgezeichnete bayerische und deutsche Meister im Paratriathlon, Dr. Chris Kolbeck, der selbst ein starkes Zeichen für sportliche Inklusion setzte.

Das Nachmittagsprogramm bot ab 13:00 Uhr mitreißende Tanzeinlagen, unter anderem von der AWO-Tanzgruppe Oberviechtach, den Diamond Dancern aus Schwandorf und der rhythmischen Sportgymnastik des TV Burglengenfeld. Für musikalische Stimmung sorgte ab 15:00 Uhr die „kleine Horrorband“ – mit einem besonderen Auftritt von Landrat Thomas Ebeling.

Moderator Thomas Herold führte durch das Tagesprogramm und stellte die vielen teilnehmenden Organisationen, Vereine und Mitmachangebote vor. Neben einer Basketball-Mitmachstation konnten sich Interessierte an zahlreichen Infoständen über inklusive Angebote in der Region informieren.

Tombola, Preise und kulinarische Vielfalt

Ein weiteres Highlight war die große Tombola mit zahlreichen attraktiven Preisen. Die Hauptziehung übernahmen die beiden Bürgermeister Thomas Beer und Bürgermeister Rudolf Seidl mit Unterstützung durch MdL Alexander Flierl. Der Hauptpreis – ein Wochenende mit einem Sportwagen, gesponsert von Automobile Maschek aus Schwandorf – ging an die glückliche Gewinnerin Uli Mutzbauer.

Für das leibliche Wohl sorgten der Kreuzbund Maxhütte-Haidhof, der SV Leonberg, der Sozialverband VdK Schwandorf sowie weitere ehrenamtliche Unterstützer. Von herzhaften Snacks bis hin zu selbstgebackenem Kuchen war für jeden Geschmack etwas dabei.

Gelebte Inklusion im Fokus

„Die Inklu-Con 2025 war mehr als nur ein Fest – sie war ein starkes Zeichen dafür, dass Inklusion im Städtedreieck nicht nur diskutiert, sondern mit Herzblut gelebt wird“, resümierte Bianca Härtl. Auch in ihrer vierten Auflage verzeichnete die Inklu-Con wieder eine hohe Besucherzahl und bewies eindrucksvoll, wie Inklusion durch gemeinsames Erleben und Mitgestalten gelingen kann.
 


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